Leskien A. Handbuch der altbulgarischen (altkirchenslavischen) Sprache: Grammatik-Texte-Glossar. Weimar: H. Böhlaus, 1905

Vorwort

In der fünften Anflage des Handbuchs habe ich im einzelnen sehr viel geändert, auch einen Abschnitt, die kurze Übersicht über die Präpositionen (S. 115), hinzugefügt und den Abschnitt über die Handlungsarten des Verbums (§§ 149, 150) stark erweitert. Aber die Gesamtanlage des Buches ist unverändert geblieben, und ich möchte einiges von dem wiederholen, was ich darüber im Vorwort der vierten Auflage gesagt habe: Es war nie meine Absicht, eine vergleichende Grammatik des Altbulgarischen zu geben, weder in dem Sinne einer Vergleichung mit der Gesamtheit der slavischen Sprachen oder dem Urslavischen, noch in dem Sinne einer Vergleichung mit der indogermanischen Gesamtheit oder deren Ursprache; sondern das Buch soll ein Lehrbuch für eine Einzelsprache in Form einer beschreibenden Grammatik sein. Ganz läßt sich freilich die Beziehung auf vorgeschichtliche Sprachperioden nicht vermeiden, wenn man nicht gewisse Erscheinungen, z. B. die verschiedene Wirkung von ё (= oi und =• ē), unerklärt lassen will. Wie weit man in der Heranziehung der vergleichenden Grammatik gehen soll, dafür gibt es keinen festen Maßstab. Ich habe geglaubt, mit dem Wenigen auszukommen, was S. 11—17, 21—23 ausgeftihrt und was sonst gelegentlich aufgenommen ist. Ferner war es nicht meine Absicht, eine alle Einzelheiten erschöpfende Darstellung zu liefern. Die Schriftsprache, die man Altbulgarisch oder Altkirchenslavisch nennt, beruht auf der südslavischen Mundart, die in der zweiten Hälfte des neunten Jahrhunderts die Slavenapostel Konstantinos (Kyrillos) und Methodios zur Übersetzung zunächst der Evangelien und andrer dem Gottesdienst notwendiger Bücher angewendet und schriftlich festgelegt haben. Unsere Kenntnis der Sprache beruht auf Handschriften, die, soweit stid-alavischen Ursprunges, alle undatiert sind, von denen vielleicht keine über das elfte Jahrhundert zurückgeht. Sie sind also durch einen Zeitraum von ungefähr 150—200 Jahren von der urisprimglichen Festlegung der Sprache zu literarischem Gebrauche getrennt. In der Wiedergabe auch der inhaltlich gleichen Texte, z. B. der Evangelien, sind sie alle voneinander verschieden und in sich selbst sprachlich nicht ganz einheitlich. Die Schreiber unsrer Handschriften oder auch schon die ihrer unmittelbaren Vorlagen haben neben Beibehaltung der überlieferten Orthographie und damit der sprachlichen Form der Originale Eigentümlichkeiten ihrer Mundarten eingemischt; die Weiterentwicklung der Sprache vom 9.—11. Jahrhundert hat ebenfalls, auch bei etwa gleichem Dialekt, auf die Gestalt der Handschriften eingewirkt. Eine erschöpfende Grammatik müßte daher die Stellung der Sprachform jedes einzelnen Denkmals zu dem ältesten erreichbaren Stande der Sprache, das Verhältnis der einzelnen zu einander, ihre etwaigen dialektischen Verschiedenheiten untersuchen und bestimmen. Abgesehen davon, daß darin die bisherige Forschung noch manche Lücken gelassen hat, wäre eine solche Darstellung für ein Lehrbuch ganz ungeeignet. Wo ich trotzdem, namentlich in einigen Abschnitten, so in dem über ъ, k (S. 27 fg.), die Eigentümlichkeiten der einzelne^ Quellen ausführlicher behandelt habe, ist es mit Rücksicht auf jüngere Slavisten geschehen. Da man, und mit Recht, die Normalisierung dieser Texte aufgegeben hat, müssen Anfänger, wenn sie mit dem grammatischen Idealbilde, das den nirgends genau so überlieferten ältesten Zustand der Sprache darstellt, an die Texte kommen, deren verschiedener Schreibweise ratlos gegenüberstehen.
Die für die Grammatik und die Texte benutzten Quellen sind:

Glagolitische

Der sogenannte Codex Zographensis. — Quattuor evange-liorum codex glagoliticus olim Zographensis nunc Petropolitanus. Characteribus cyrillicis transcriptum ct. edidit V. Jagic. Berolini 1879 (über die Sprache vgl. Jagic, Studien über das altslovenisch-glagolitische Zographosevangelium, Archiv f. slav. Phil. I, II). — Zitiert als Zogr.
Der sog. Codex Marianus. — Quattuor evangeliorum versionis palaeoslovenicae codex Marianus glagoliticus. Characteribus cyrillicis transcriptum ed. V. Jagic ;mit Anhang Uber Schreibweise und Sprache und einem erschöpfenden Index). — Mar.
Der sog. Codex Assemanianus. — Assemanov ili Vatikanski evangelistar. Iznese ga na svjetlo Dr. Franjo Racki. U Zagrebu 1865 (in glagolitischen Typen gedruckt; die grammatische Einleitung von Jagic). — Dasselbe in lateinischer Umschrift: Assemanovo izborno evangjelje. Na svetlo dao Dr. Ivan Crncic. V Rimu 1878. Diese Ausgabe, als die genauere, ist vorzuziehen. — Assem. oder Ass.
Der sog. Glagolita Clozianus. — Glagolita Clozianus ed. Barth, Kopitar. Vindobonae 1836 (in kyrillischer Umschrift). — Neue Ausgabe: Glagolita Clozuv. Vydal Dr. Vaclav Vondrdk. V Praze 1893 (in kyrillischer Umschrift). Der Kodex, ein Fragment von 14 Hl., enthält Homilien; das Nähere über seine Beschaffenheit und Sprache s. in Vondrdks Einleitung. — Cloz.
Das Psalterium Sinaiticum, das alttestamentliche Psalmenbuch. — Psalterium. Glagolski spomenik manastira Sinai, brda. Izdao Dr. L. Geitler. U Zagrebu 1883 (in kyrillischer Umschrift). — Psalt.
Das sog. Euchologium Sinaiticum. — Euchologium. Glagolski spomenik manastira Sinai brda. Izdao Dr. L. Geitler. U Zagrebu 1882 (in kyrillischer Umschrift); enthält eine Sammlung von Gebeten, — Euch.
Die sog. Kiever Blätter (7 Bl.), Fragment eines Missale nach römisch-katholischem Ritus, herausgegeben von Jagic (in photographischer Reproduktion und in kyrillischer Umschrift) Wien 1890, in den Denkschriften der Wiener Ak. phil.-hist. CI. (Glagolitica). Vgl. Vondrak, 0 puvodu Kijevskych listu a Prazkych zlomkü. V Praze 1904. — Kiev. Bl. oder KB1.

Kyrillische

Das sogenannte Sava-Evangelium (Саввина книга, Savina kniga). — Herausgegeben von Šсеркìп: Саввина книга, St. Petersburg 1903 (mit genauem Index). Vgl. über den Kodex und seine Sprache dess. Разсужденіе o языкѣ Саввиной книги, ebenda 1898. — Sav.
Der sog. Codex Suprasliensis (so benannt nach dem Fundort, dem Kloster Suprasl bei Bialystok), herausgegeben u. d. T. Monu-menta linguae palseoslovenicae ѳ codice Snprasliensi ed. F. Miklosich. Vindobonse 1851. — Neue Ausgabe von Severjanov: Супрасльская рукопись. Томъ I (den Text enthaltend), St. Petersb. 1904. Diese umfangreichste abg. Handschrift (285 Bl.) enthält einen Teil des Menäums für den Monat März (24 Legenden, Heiligenleben), außerdem 20 Homilien unter dem Namen des Johannes Chrysostomus und 4 andre Homilien. — Zitiert ist Supr. mit der (am untern Bande stehenden) Seitenzahl und der Zeilenzahl der Severjanovschen Ausgabe.
Russische Gelehrte verdenken es mir, daß ich in das Handbuch und in meine Grammatik der altbulg. Sprache (Heidelberg 1909) nicht auch die älteste rassisch-kirchenslavische Überlieferung (Ostromiisches Evangelium von 1056—57) hineingearbeitet habe. Ich habe schon früher ausgesprochen, daß ich ihre Bedeutung für die altkirchenslavische Grammatik nicht verkenne; ich halte es nur nicht ftir zweckmäßig, die Sprachform des Ostromirschen Evangeliums in einem kurzen Lehrbuche mit darzustellen, und nicht für richtig, bei dem Ostromirschen Evangelium halt zu machen, wenn man überhaupt den Kreis der sogen, eigentlich altbulgarischen Handschriften überschreiten will. Wer künftig unternimmt eine ganz erschöpfende Grammatik des Altkirchenslavischen zu schreiben, muß nicht jenes Evangelium allein berücksichtigen, sondern sämtliche altkirchenslavischen Werke, die man dem 9.—11. Jahrhundert zuschreiben darf, mögen die uns erhaltenen Handschriften dieser Denkmäler in mittelbulgarisch-kirchenslavischer, serbisch-kirchen-slayischer oder russisch-kirchenslavischer Form aus irgend einer Zeit überliefert sein. Denn in allen diesen können Altertümlichkeiten oder mundartliche Besonderheiten bewahrt sein — und sind zum Teil nachweislich darin enthalten — die in dem sogenannten Kanon der eigentlich altbulgarischen Handschriften nicht überliefert sind. Eine solche Darstellung zu geben, war hier nicht meine Aufgabe.
September 1910.
A. Leskien.

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort 353
GRAMMATIK 2
I. Schrift und Aussprache 3
§ 1. Die Alphabete 3
§ 2. Aussprache 5
§ 3. Der graphische Ausdruck des ursprünglichen j 6
§ 4. Zeichen über den Buchstaben 8
§ 5. Mehrere Buchstaben für einen Laut’ 8
§ 6. Umschreibung des glagolitischen Alphabets durch das kyrillische 8
§ 7. Die Buchstaben als Zahlzeichen 9
II. Lautlehre 10
A. Vokal- und Konsonantensystem 10
§ 8. Bestand und Einteilung der Vokale 10
§ 9. Quantität und Betonung 10
§ 10. Das Verhältnis der altbulgarischea Vokale zu den ursprünglichen indogermanischen 11
§ 11. Der Ablaut in den Wurzelsilben 16
§ 12. Vokaldehnung in der Wurzelsilbe der iterativen Verba 17
§ 13. Der Bestand der Konsonanten 20
§ 14. Verhältnis der Konsonanten zu den ursprünglichen indogermanischen 21
B. Die Gestaltung der Laute infolge bestimmter Stellung oder gegenseitigen Einflusses 23
§ 16. Der Wortauslaut 23
§ 16. Der Auslaut der Präpositionen 26
§ 17. Veränderungen der Vokale ъ und b in der weiteren Entwicklung der Sprache 27
§ 18. Wortanlaut 32
§ 19. I. Metathesis 33
§ 19. II. Die ursprünglichen slavischen Verbindungen ъr ъr, ъl ъl vor Konsonanten 34
§ 20. Glagolitisches Ѣ = ě und ja 39
§ 21. Die Nasalvokale in inneren Silben des Wortes und in Endsilben auf Vokal + nt 39
§ 22. Vereinzeltes Schwanken von Vokalen im gleichen Wort 42
§ 23. Zusammentreffen von Vokalen im Inlaut. Ausfall von j, Kontraktion, Spaltung 43
§ 24. Ersatzdehnung 44
§ 25. Wirkung von j und v auf vorhergehende Vokale 44
§ 26. Wirkung von palatalen Konsonanten auf folgende Vokale 47
§ 27. Das Auftreten von Х 48
§ 28. Ausbreitung des Х innerhalb des Altbulgarischen 49
§ 29. Die Wirkung der palatalen Vokale auf vorangehende gutturale Konsonanten: k g ch 49
§ 30. Die Verbindungen von ursprünglich vorhandenem j mit vorhergehenden Konsonanten 51
§ 30a. Wandlung von k zu c’, vong zu d’z’ (z’) 55
§ 31. Die Behandlung von sk zg vor palatalen Vokalen und vor j, von st zd vor j 55
§ 31a. Der Gebrauch von S 56
§ 31b. Ж Ч Ш ШТ ЖД Ц S (З) als erweichte Laute 57
§ 32. Vollständiger Wegfall von Konsonanten in einheitlichen Wörtern. Gesetz der offenen Silben 58
št aus kt 61
§ 33. Die ursprüngliche Lautgruppe sr 61
§ 33 a. Schwund des d aue dž und dz 61
§ 34. Dissimilation 62
§ 35. Lautverhältnisse bei Zusammensetzung mit Präpositionen 62
Das sogenannte epenthetische n 64
III. Formenlehre 65
A. Deklination 65
1. Deklination der Nomina (Substantiva und Adjektiva) 65
§ 36. Allgemeine Bemerkungen 65
I. Deklination der Substantiva 66
1. i-Stämme 66
§ 37. Verzeichnis von г-Stämmen, Paradigma ПѪТЬ, KOCTЬ 66
§ 38. Bemerkungen zu einzelnen Formen und Wörtern: OKO, ОУХО, ГОСПОДЬ 67
2. Konsonantische Stämme 68
§ 39. Einteilung 68
A. Die n-Stämme 68
§ 40. Paradigma des Mask. КАМЫ, des Neutrums ИМѦ 68
§ 41. Vorkommen der Casus 69
§ 42. Die Ausgänge -ЕМЬ, -ЕМЪ, -ЕХЪ 70
§ 43. KАMH- statt КАМЕН im Psalt. 70
B. Die r-Stämme 71
§ 44. Paradigma ИДТИ 71
§ 45. Bemerkungen zu einseinen Kasus. 71
C. Die s – Stämme 72
§ 46. Verzeichnis und Paradigma ТѢЛО 72
§ 47. Bemerkungen zu den einzelnen Kasus 72
§ 48. Wechsel Ton s- und o- Stämmen 73
D. Die t-Stämme 73
§ 49. Paradigma ОТРОЧА 73
§ 50. Deklination der Worte auf -ЯНИНЪ, -ИНЪ. 74
§ 51. Konsonantische Formen von i-Stämmen 75
3. ū-Stämme 75
§ 52. Paradigma ЦРЪКЫ 75
§ 53. Bemerkungen zu einzelnen Kasus 75
§ 54. Die Deklination von КРЪВЬ 76
§ 55. Die Formen ЛЮБОВЬ, КРОВЬ 76
4. u (Ъ)-Stämme 76
§ 56. Paradigma СЫНЪ 76
§ 57. Vermischung der u-Stämme mit den mask. o- Stämmen 77
5. a-Stämme 78
§ 58. Einteilung m ā- und jā-Stämme. Maskulina femininaler Form. Paradigmata ЖЕНА; ЗМИЯ, ЗЕМЛЯ, ДОУША 78
§ 59. Der Instrumental sing, auf -OѬ und -Ѫ 79
§ 60. Wörter mit Nom. sing, auf -И. 80
6. o-Stämme 80
§ 61. Einteilung in o- und jo-Stämme. Paradigmata РАБЪ, ЛѢТО; КОНЬ, МѪЖЬ 80
§ 62. Bemerkung zu einzelnen Kasusformen und Lautverhältnissen 82
§ 63. Übergang der o- und jo-Stämme in die Formen der u-Stämme 83
§ 64. Formen der i-Stämme bei den jo-Stämmen 84
§ 65. Besondere Formen der Neutra auf -ЬѤ, -ИѤ 84
§ 66. Formen der Wörter auf -ТЕЛЬ und -АРЬ nach, den konsonantischen und den reinen o-Stämmen. 85
§ 67. Bemerkungen Über griechische Fremdwörter 86
II. Deklination der Adjektiva 86
§ 68. Die Deklination des unbestimmten Adjektive 86
§ 69. Die Deklination der Paiticipia activi (praesentis und praeteriti I) und des Komparativs: 87
1. Part. präs. act. Paradigmata НЕСЫ, ЗНАѨ 87
2. Part. pr&t. act. I, Paradigmata НЕСЪ, ХВАЛЬ 88
3. Komparativ, Paradigma МЬНЬИ. 89
§ 70. Bemerkungen zu einzelnen Formen 90
III. Deklination der Zahlwörter 93
§ 71. Kardinalzahlen; Paradigma ТРЬѤ, ЧЕРЫРЕ 93
§ 72. Die Zahlen von 5—9, ПѦТЬ usw. 94
§ 73. ДЕСѦТЬ 10 94
§ 74. Die Zählweise von 11—90, CЪTO, ТЫСѪШТА 94
§ 74a. Die Qrdinalzahlen 95
§ 74b. Die Kollektivzahlen 95
2. Deklination der Pronomina. Das bestimmte Adjektiv 96
I. Die nicht persönlichen (geschlechtigen) Pronomina 96
§ 75. Verzeichnis der pronominal flektierten Wörter 96
§ 76. Die Charakteristika der pronominalen Deklination 96
§ 77. Deklination der pronominalen o-Stämme; Paradigma ТЪ 97
§ 78. Deklination der pronominalen jo-Stämme; Paradigmata ОНЪ, ѤГО, МОЙ, КЫЙ 98
§ 79. Die Pronomina СЬ, ЧЬ-ТО 100
§ 80. Die Flexion von ВЬСЬ omnis. 101
II. Deklination des bestimmten (zusammengesetzten) Adjektivs 102
§ 81. Allgemeine Bemerkungen. Paradigmata НОВЪЙ, ВЫШЬНЬЙ 102
Die Partizipien des Aktivs in der bestimmten Form 103
Komparativ in bestimmter Form 105
§ 82. Bemerkungen zu einzelnen Kasus und Lautverhältnissen der zusammengesetzten Deklination 105
IIІ. Die persönlichen Pronomina 109
§ 83. Paradigmata АЗЪ, ТЫ, СЕБЕ 109
Anhang zur Deklination. Über Adverbia und Partikeln 110
§ 84. Adverbia 110
§ 85. Konjunktionen 114
§ 85a. Übersicht Über die Präpositionen 115
B. Konjugation 117
§ 86. Die Personalendungen 117
§ 87. Bemerkungen zu einzelnen Endungen 118
§ 88. Stämme als Grundlage der Formenbildung 120
§ 89. Bestand der Tempora und Modi 120
§ 90. Vorläufige Übersicht über die Einteilung des Verbums. — Die Einteilung in Konjugationsklassen 121
I. Klasse, Präsensstamm -e- (-o -) 122
II. Klasse, Präsensstamm -ne- (-no-) 124
III. Klasse, Präsensstamm -je- 126
IV. Klasse, Präsensstamm -i- 129
V. Klasse, Konsonantisch auslautender Präsensstamm. 130
Allgemeines über die Formbildung 130
§ 91. Das Präsens mit seinen Partizipien und dem Imperativ 130
§ 92, Der Aorist: I. der einfache Aorist; II. der -s- Aorist 131
§ 93. Das Verhältnis der Denkmäler in bezug auf die verschiedenen Aoristformen 133
§ 94. Das Imperfektum 134
§ 95. Kontraktion im Imperfektum 134
§ 96. Die Flexion des Imperfektums 135
§ 97. Das Partieipium praeteriti activi I 135
§ 98. Das Partieipium praeteriti activi II 136
§ 99. Das Partieipium praeteriti passivi 136
§ 100. Der Konditionalis 137
§ 101. БѪДѪ als 3. plur. imper 138
§ 102. Infinitiv und Supinum 138
Paradigmata zur Flexion der einzelnen Klassen 139
Klasse I 139
§ 103. Paradigmata НЕСЛЪ, ТЕКѪ 139
Bemerkungen zu einzelnen Formen und Lautverhältnissen 140
§ 104. Die Imperative РЬЦИ, ТЬЦИ, ПЬЦИ 140
§ 105. Die Präsentia СѦДѪ, ЛѦГѪ 140
§ 106. Vokalwechsel, Ablaut der Wurzelsilbe innerhalb der Formen eines und desselben Verbums 140
§ 107, Die Aoristformen 140
§ 108. Die Lautverhältnisse bei der Bildung des Infinitivs, Supinums und des Participium praet. act. II 142
§ 109. Defektiva: БѪДѪ, ИТИ, ШЬД-, ЯД-. 142
§ 110. Paradigmata ПѦТИ, ЖРѢТИ 142
§ 111. Bemerkungen zu einzelnen Formen und Lautverhältnissen. Vokalwechsel, Ablaut in den Formen eines und desselbenVerbums 144
§ 112. Die Aoristformen 144
2. 3. sg. aor. auf -TЪ 145
§ 113. Paradigma ПЛОВѪ ПЛОУТИ 146
§ 114. Paradigma 30ВѪ ЗЪВАТИ 147
§ 115. Bemerkungen zu einzelnen Formen und Lautverhältniesen.  Vokalstufe des Infinitivstammes 148
§ 116. Bildung des Imperfektums 148
Klasse II 149
§ 117. Paradigma ДВИГНѪТИ 149
Bemerkungen zu einzelnen Formen 150
§ 118. Der Aorist der Bildung I 150
§ 119. Die Ausdehnung des -ną- über Infinitiv und Supinum hinaus 151
§ 120. Das Participium praet. pass, auf-HOBЕHЪ. 151
Klasse IIІ 152
III. 1. Primäre Verba 152
§ 121. Paradigmata ЗНАѬ, СѢѬ, БИѬ, КРЫѬ, ЧОУѬ 152
Bemerkungen zu einzelnen Formen 153
§ 122. Zum Präsens 153
§ 123. Zum Imperfektum 154
§ 124. Zum Aorist; 2. 3. sg. auf -ТЪ 154
§ 125. Zum Part, praet. passivi 154
§ 126. Paradigma БОРѬ БРАТИ 155
§ 127. Bemerkungen zu den einzelnen hierhergehörigen Verben 155
§ 128. Die Infinitivstämme von КЛАТИ, БРАТИ (*borti), МЛѢТИ 156
§ 129. Paradigma ГЛАГОЛѬ ГЛАГОЛАТИ 157
Bemerkungen zu einzelnen Formen und Laut- verhältniesen 157
§ 130. Vokalwechsel, Ablaut zwischen Präsene- und zweitem Stamme 157
§ 131. Das Imperfektum 158
§ 131a. Zum Ріитаі und Dual des Imperative 158
III. 2. Abgeleitete Verba 159
§ 132. Paradigmata ДѢЛАТИ, ЖЕЛѢТИ, БЕСѢДОВАТИ 159
Bemerkungen zu einzelnen Formen und Laut-Verhältnissen 161
§ 133. Ausfall von j- und Vokalassimilation іm Präsens 161
§ 134. Das Imperfektum 161
Klasse IV 162
§ 135. Paradigma zu IV A: ХВАЛѬ ХВАЛИТИ 162
§ 136. Über die Formen des Part, praet. act. I ХВАЛЬ, ХВАЛИВЪ 162
§ 3 37. Paradigmata zu IV B: ВЕЛѬ ВЕЛѢТИ, СЛЫШѪ СЛЫШАТИ 163
§ 138. Bemerkungen zu einzelnen Formen und Verben: ХОТѢ ТИ, ДОВЬЛѢТИ, СЪПАТИ, ГОРѢТИ, ВИДѢТИ 164
Klasse V 164
§ 139. Beste alter Präsensbildungen. 164
§ 140. ѤСМЬ, БѪДѪ БЫТИ 165
§ 141. ДАМЬ ДАТИ. 166
§ 142. ЯМИ ЯСТИ. 166
§ 143, ВѢМЬ ВѢДѢТИ 167
§ 144. ИМАМЬ ИМѢТИ 168
§ 145. Zum Imperativ 168
§ 146. Zur 2. 3. sing. aor. БЫСТЬ, ДАСТЪ, ЯСТЪ 168
§ 147. СѦТЪ inquit 168
Anhang zur Konjugation 169
§ 148. Umschriebene (periphrastische), mit Hilfsverben gebildete Tempora und Modi 169
§ 149. Die Handlungsarten (Actiones) des Verbums : Imperfektiv, Perfektiv, Iterativ 170
A. Die nicht zusammengesetzten Verba 170
B. Die mit Präposition zusammengesetzten Verba 171
§ 150. Handlungsarten und Tempora (Zeitetufen): Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft 172
I. Vergangenheit 172
II. Gegenwart und Zukunft 172
1. Die Präsensform des einfachen Imperfektiwerbume (Tempus praesens) 172
2. Die Präsensform, des Perfektivverbums (Tempus futurum) 173
3. Die Präsensform des zusammen gesetzten Iterativs (Tempus praesens) 173
Texte 177
I. Aus dem Codex Zographensis: 179
Lukas V-XIII 179
II. Aus dem Codex Marianus: 206
Joh. IX 206
Matth. XIII, 24—30; XIV, 1—12 208
Matth. XXI, 33—41; XXV, 31—40 209
Matth. ХХѴIII, 1—15 210
III. Aus dem Codex Assemanianus: 232
Joh. IV, 5—42 212
IV. Aus dem Psalterium Sinaiticum: 215
Psalm II, XXV 215
Psalm CI 216
Psalm СIIІ 217
Psalm СVІП. 219
Psalm CXXII 220
V. Aus dem Euchologium Sinaiticum 221
VI. Aua dem Glagolita Clozianus 228
VII, Aus den Kiever Blättern 233
VIIІ. Aus dem Codex Suprasliensis:235
1. Aus dem Leben des h. Isaakios 235
2. Legende vom h. Basiliskos 239
3. Homilie des Chrysoetomus 244
IX. Aus dem Sava-Evangelium:255
Job. XIX, 1—34 255
X. Gleicher Text aus verschiedenen Quellen: 258
Matth. XIV, 14—33 aus Cod. Zographeneis und Sava-Evangelium 258
Matth. XIV, 14—33 aus Cod. Marianus 260
CLOSSAR 263
Vorbemerkung 265
Berichtigungen 352

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